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Die Bibel weltweit in 2.527 Sprachen übersetzt

25. Juli 2011 14:30 von APD | Kategorie: Bayern, BW, Jugend, MRV, NIB

Reading/Großbritannien, 25.07.2011/APD

Die ganze Bibel oder zumindest einzelne Bücher daraus sind seit Beginn des Jahres in 2.527 Sprachen übersetzt, teilte der Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies – UBS) in Reading/England im “Scripture Language Report” mit. Damit bleibe die Bibel das am häufigsten übersetzte Buch aller Zeiten.

Den Angaben zufolge stieg die Zahl der Übersetzungen gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 19. Die komplette Bibel liege nun in 469 Sprachen vor. Das wären zehn mehr als im Jahr 2009. Das Neue Testament gibt es jetzt in 1231 Sprachen. Einzelne biblische Bücher seien in 827 Sprachen erschienen. Die Zahl der Sprachen für einzelne Bücher sinke, da viele Mundarten inzwischen eine komplette Bibel oder ein Neues Testament besäßen. Weltweit gebe es nach Angaben von UBS-Übersetzungsexperten rund 6.500 lebende Sprachen.

Die meisten Übersetzungen seien in Asien und dem Pazifikraum veröffentlicht worden. Dort könnten Menschen Gottes Wort jetzt in 1063 Sprachen lesen. An zweiter Stelle stehe mit 739 Übersetzungen der afrikanische Kontinent, gefolgt von Nord- und Südamerika mit insgesamt 512 Übersetzungen. Auf Europa und den Nahen Osten entfielen 210 Übersetzungen. In Kunstsprachen wie Esperanto gebe es drei Bibelübersetzungen.

Zu den neuen vollständigen Übersetzungen zähle beispielsweise die Bibel in Tschuwaschisch. Tschuwaschien ist eine Föderationsrepublik im europäischen Teil Russlands. Die 1,7 Millionen Tschuwaschen gehörten überwiegend zur Russisch-Orthodoxen Kirche.

Das Neue Testament liege jetzt auch in acht weiteren Sprachen Papua-Neuguineas vor. Der Inselstaat habe die größte Sprachenvielfalt weltweit. Bei 6,1 Millionen Einwohnern gebe es dort über 800 Sprachen.

Der Weltverband der Bibelgesellschaften ist der internationale Zusammenschluss von 146 nationalen Bibelgesellschaften, zu denen auch die Deutsche und Schweizerische Bibelgesellschaft gehören.

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